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Tento web byl vytvořen v rámci projektu „Turistika s výhledem“, financovaného z programu Přeshraniční spolupráce Sasko a Česká republika

Elbtal

Elbtal

Kategorie
Natur
Stadt
Děčín- Dolní Žleb
Land
Tschechien
Öffnungszeiten

Ganzjährig frei zugänglich (auf den markierten Wegen)

Das Elbtal

Das Elbtal gehört zu den wertvollsten Teilen des Landschaftsschutzgebietes Elbsandsteingebirge.

Die Elbe schuf sich durch ihre Erosionstätigkeit in den Kreidesedimenten ein bis zu 300 m tiefes Tal – den gewaltigsten Sandsteincanyon Europas – und im unteren Teil legte sie den alten kristallinen Untergrund frei. Im Elbtal ist eine ganze Reihe bedrohter, geschützter und seltener Arten beheimatet. Auf den Sand- und Schotterbänken der Elbe gedeiht bis heute der Gemeine Hirschsprung (letzter Fundort in Tschechien, extrem bedrohte Art) und nach vielen Jahrzehnten ist eine andere extrem bedrohte Art, der Europäische Biber, an die Elbufer zurückgekehrt. Im Elbtal nisten u. a. der Wanderfalke, der Uhu, die Beutelmeise und der Flussuferläufer.

Vor allem am rechten Elbufer haben sich großflächige natürliche Wälder erhalten, vom Auwald an den Ufern über Buchenwälder an den Talhängen bis hin zu Kiefernwäldern an den Rändern der Felswände. Der einzigartige landschaftliche Wert dieses Gebietes wird insbesondere an den Aussichtspunkten über dem Tal deutlich (Belvedere bei Labská Stráň, Rosenkamm).

Durch das Tal führt eine internationale Bahn- und Straßenverbindung. Das Elbtal ist in dieser Gegend auch ein wichtiger Migrationskorridor – durch das Tal gelangen zahlreiche Tier- und Pflanzenarten nach Böhmen und umgekehrt verbreiten sich Organismen aus dem Böhmischen Becken gen Norden. Der einzige direkte Verbindungsweg zwischen dem Norddeutschen Tiefland und dem Böhmischen Becken ist ein Biokorridor erster Ordnung, vergleichbar z. B. mit dem Eisernen Tor an der Donau.

Archäologische Funde zeigen, dass das Gebiet nicht nur ein undurchdringlicher Wald war, sondern auch eine „Autobahn für urzeitliche und antike Kulturen“.

In dieser interessanten Gegend verkehren zwischen Děčín und Hřensko Ausflugsschiffe und am rechten Ufer führt eine Straße über den Grenzübergang Hřensko in die Tschechische Republik. Das Gebiet wird von einem Netz markierter Wanderwege durchzogen. Die schönsten Blicke auf das Elbtal hat man von den Aussichtspunkten auf den Felsen, die es umgeben.

50.8418283, 14.2161746

Preis
Nächste Station
Station: Dolní Žleb
Entfernung:
0,5km
Station: Dolní Žleb
Entfernung:
0,5km

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Das Elbtal

Das Elbtal gehört zu den wertvollsten Teilen des Landschaftsschutzgebietes Elbsandsteingebirge.

Die Elbe schuf sich durch ihre Erosionstätigkeit in den Kreidesedimenten ein bis zu 300 m tiefes Tal – den gewaltigsten Sandsteincanyon Europas – und im unteren Teil legte sie den alten kristallinen Untergrund frei. Im Elbtal ist eine ganze Reihe bedrohter, geschützter und seltener Arten beheimatet. Auf den Sand- und Schotterbänken der Elbe gedeiht bis heute der Gemeine Hirschsprung (letzter Fundort in Tschechien, extrem bedrohte Art) und nach vielen Jahrzehnten ist eine andere extrem bedrohte Art, der Europäische Biber, an die Elbufer zurückgekehrt. Im Elbtal nisten u. a. der Wanderfalke, der Uhu, die Beutelmeise und der Flussuferläufer.

Vor allem am rechten Elbufer haben sich großflächige natürliche Wälder erhalten, vom Auwald an den Ufern über Buchenwälder an den Talhängen bis hin zu Kiefernwäldern an den Rändern der Felswände. Der einzigartige landschaftliche Wert dieses Gebietes wird insbesondere an den Aussichtspunkten über dem Tal deutlich (Belvedere bei Labská Stráň, Rosenkamm).

Durch das Tal führt eine internationale Bahn- und Straßenverbindung. Das Elbtal ist in dieser Gegend auch ein wichtiger Migrationskorridor – durch das Tal gelangen zahlreiche Tier- und Pflanzenarten nach Böhmen und umgekehrt verbreiten sich Organismen aus dem Böhmischen Becken gen Norden. Der einzige direkte Verbindungsweg zwischen dem Norddeutschen Tiefland und dem Böhmischen Becken ist ein Biokorridor erster Ordnung, vergleichbar z. B. mit dem Eisernen Tor an der Donau.

Archäologische Funde zeigen, dass das Gebiet nicht nur ein undurchdringlicher Wald war, sondern auch eine „Autobahn für urzeitliche und antike Kulturen“.

In dieser interessanten Gegend verkehren zwischen Děčín und Hřensko Ausflugsschiffe und am rechten Ufer führt eine Straße über den Grenzübergang Hřensko in die Tschechische Republik. Das Gebiet wird von einem Netz markierter Wanderwege durchzogen. Die schönsten Blicke auf das Elbtal hat man von den Aussichtspunkten auf den Felsen, die es umgeben.

50.8418283, 14.2161746

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Entfernung:
0,5km
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