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Tento web byl vytvořen v rámci projektu „Turistika s výhledem“, financovaného z programu Přeshraniční spolupráce Sasko a Česká republika

Durch das Labyrinth der Tyssaer Wände zum Hohen Schneeberg

Durch das Labyrinth der Tyssaer Wände zum Hohen Schneeberg

Kategorie
Wanderwege
Länge
14.60km

Unsere Tour über den Kamm der Felsen oberhalb der Stadt Děčín beginnt im Ort Tisá, wohin wir mit dem Bus fahren.

Von der Kirche in Tisá gehen wir auf dem rot markierten Wanderweg bergauf zum Fuß der Felswände (dort zahlt man an der Kasse Eintritt). Wir wählen den 1 km langen westlichen Rundweg durch die Kleinen Tyssaer Wände, die voller Felsspalten, Höhlen, Fenster und Gänge sind. Nachdem wir wieder an der Kasse angekommen sind, wandern wir durch den östlichen Teil der Felsen und laufen auf dem rot markierten Weg den gesamten Kamm der Großen Tyssaer Wände ab. An den berühmtesten Felsformationen, dem Steinpilz (Hřib) und der Schildkröte (Želva), vorbei kommen wir zum Wandergasthof „Turistická chata“, wo wir einkehren können.

Von dort wandern wir weiter auf dem rot markierten Wanderweg hinunter nach Ostrov zur nächsten Felsenstadt. Der Ort liegt wunderschön in einem von Felswänden umgebenen Kessel. Auch dort hat man die Möglichkeit einzukehren. Wir wandern weiter, gehen zwischen den Eilander Wänden (Ostrovské skaly) bergauf und gelangen, immer der roten Markierung folgend, über eine Hochfläche in den Ort Sněžník. Von dort erwartet uns ein letzter schwierigerer Aufstieg auf das Gipfelplateau des Hohen Schneebergs (Děčínský Sněžník) mit einem steinernen Aussichtsturm von 1864, von dem man einen einzigartigen Ausblick hat. Der Hohe Schneeberg ist der einzige Tafelberg Böhmens und gleichzeitig der höchste Berg des gesamten Elbsandsteingebirges. Auf dem grün markierten Weg wandern wir zurück nach Sněžník und hinunter nach Jílové. Von dort fahren wir mit dem Bus nach Děčín.

Die Tyssaer Wände (Tiské stěny) – eine perfekte Felsenstadt

Die einzigartige Felsenstadt oberhalb der Gemeinde Tisá ist Teil des Landschaftsschutzgebietes Elbsandsteingebirge. Das ursprünglich kompakte Sandsteinmassiv wurde durch Erosion nach und nach in einzelne bizarre Felsgebilde aufgelöst. Auf diese Weise entstand ein Labyrinth aus Felstürmen, Überhängen, Fenstern, Toren, Pilzen und Felsnadeln mit wabenförmigen Verwitterungen. Das gesamte Gebiet, das von einem System senkrechter Felsspalten durchzogen wird, bildet ein dichtes Netz aus schmalen Klammen und Schluchten mit kleinen freien Flächen, das an die Szenerie einer Kleinstadt mit Straßen und Plätzen erinnert.

Früher rankten sich um dieses Felsenlabyrinth viele geheimnisvolle Mythen und Sagen und die Einheimischen fürchteten sich hineinzugehen – sie glaubten, dass die Felsen angesichts ihrer pittoresken Formen ein Werk des Teufels sind. Erst Ende des 18. Jahrhunderts begannen Dichter, Maler, Adlige und Wissenschaftler, dieses Gebiet aufzusuchen. Die Entwicklung des Tourismus begann auch das Leben der Einheimischen grundlegend zu verändern – sie bauten Restaurants, Wanderwege und Verkaufsstände oder verdingten sich als Wanderführer. Bis 1918 war nämlich der Zutritt zu dem früher nur mühsam passierbaren Gelände, in dem man sich schwer orientieren konnte, ohne einen einheimischen Wanderführer verboten. Mit dem Aufschwung des Tourismus in diesem Gebiet begann man, den einzelnen Felsen prägnante Namen zu geben – Doktor, Bürgermeister, Mumie, Schildkröte, Enthaupteter Major und viele andere.

Die Tyssaer Wände sind heute ein Paradies für Touristen und Kletterer. Die Sportkletterer eroberten die Gipfel der Felsen bereits Anfang des 20. Jahrhunderts. Seit dieser Zeit entstanden viele Klettersteige in allen Schwierigkeitsgraden. Die einzelnen Kletterfelsen in den Tyssaer Wänden haben eigene Namen.

Kein Wunder, dass diese Felsenstadt auch Filmemacher anzieht – so wurde hier beispielsweise der Monumentalfilm „Die Chroniken von Narnia“ gedreht.

Das Projekt „Tourismus ohne Grenzen“ wurde mithilfe des Programms Ziel 3 zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen der Tschechischen Republik und dem Freistaat Sachsen 2007–2013 finanziell unterstützt.
Streckentyp:

Schwierigkeitsgrad:

    mittelschwer


Dauer der Tour:
3–4 h

Nejbližší startovní stanice
Stanice: Jílové, Sněžník
Vzdálenost:
3,0km

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Unsere Tour über den Kamm der Felsen oberhalb der Stadt Děčín beginnt im Ort Tisá, wohin wir mit dem Bus fahren.

Von der Kirche in Tisá gehen wir auf dem rot markierten Wanderweg bergauf zum Fuß der Felswände (dort zahlt man an der Kasse Eintritt). Wir wählen den 1 km langen westlichen Rundweg durch die Kleinen Tyssaer Wände, die voller Felsspalten, Höhlen, Fenster und Gänge sind. Nachdem wir wieder an der Kasse angekommen sind, wandern wir durch den östlichen Teil der Felsen und laufen auf dem rot markierten Weg den gesamten Kamm der Großen Tyssaer Wände ab. An den berühmtesten Felsformationen, dem Steinpilz (Hřib) und der Schildkröte (Želva), vorbei kommen wir zum Wandergasthof „Turistická chata“, wo wir einkehren können.

Von dort wandern wir weiter auf dem rot markierten Wanderweg hinunter nach Ostrov zur nächsten Felsenstadt. Der Ort liegt wunderschön in einem von Felswänden umgebenen Kessel. Auch dort hat man die Möglichkeit einzukehren. Wir wandern weiter, gehen zwischen den Eilander Wänden (Ostrovské skaly) bergauf und gelangen, immer der roten Markierung folgend, über eine Hochfläche in den Ort Sněžník. Von dort erwartet uns ein letzter schwierigerer Aufstieg auf das Gipfelplateau des Hohen Schneebergs (Děčínský Sněžník) mit einem steinernen Aussichtsturm von 1864, von dem man einen einzigartigen Ausblick hat. Der Hohe Schneeberg ist der einzige Tafelberg Böhmens und gleichzeitig der höchste Berg des gesamten Elbsandsteingebirges. Auf dem grün markierten Weg wandern wir zurück nach Sněžník und hinunter nach Jílové. Von dort fahren wir mit dem Bus nach Děčín.

Die Tyssaer Wände (Tiské stěny) – eine perfekte Felsenstadt

Die einzigartige Felsenstadt oberhalb der Gemeinde Tisá ist Teil des Landschaftsschutzgebietes Elbsandsteingebirge. Das ursprünglich kompakte Sandsteinmassiv wurde durch Erosion nach und nach in einzelne bizarre Felsgebilde aufgelöst. Auf diese Weise entstand ein Labyrinth aus Felstürmen, Überhängen, Fenstern, Toren, Pilzen und Felsnadeln mit wabenförmigen Verwitterungen. Das gesamte Gebiet, das von einem System senkrechter Felsspalten durchzogen wird, bildet ein dichtes Netz aus schmalen Klammen und Schluchten mit kleinen freien Flächen, das an die Szenerie einer Kleinstadt mit Straßen und Plätzen erinnert.

Früher rankten sich um dieses Felsenlabyrinth viele geheimnisvolle Mythen und Sagen und die Einheimischen fürchteten sich hineinzugehen – sie glaubten, dass die Felsen angesichts ihrer pittoresken Formen ein Werk des Teufels sind. Erst Ende des 18. Jahrhunderts begannen Dichter, Maler, Adlige und Wissenschaftler, dieses Gebiet aufzusuchen. Die Entwicklung des Tourismus begann auch das Leben der Einheimischen grundlegend zu verändern – sie bauten Restaurants, Wanderwege und Verkaufsstände oder verdingten sich als Wanderführer. Bis 1918 war nämlich der Zutritt zu dem früher nur mühsam passierbaren Gelände, in dem man sich schwer orientieren konnte, ohne einen einheimischen Wanderführer verboten. Mit dem Aufschwung des Tourismus in diesem Gebiet begann man, den einzelnen Felsen prägnante Namen zu geben – Doktor, Bürgermeister, Mumie, Schildkröte, Enthaupteter Major und viele andere.

Die Tyssaer Wände sind heute ein Paradies für Touristen und Kletterer. Die Sportkletterer eroberten die Gipfel der Felsen bereits Anfang des 20. Jahrhunderts. Seit dieser Zeit entstanden viele Klettersteige in allen Schwierigkeitsgraden. Die einzelnen Kletterfelsen in den Tyssaer Wänden haben eigene Namen.

Kein Wunder, dass diese Felsenstadt auch Filmemacher anzieht – so wurde hier beispielsweise der Monumentalfilm „Die Chroniken von Narnia“ gedreht.

Das Projekt „Tourismus ohne Grenzen“ wurde mithilfe des Programms Ziel 3 zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen der Tschechischen Republik und dem Freistaat Sachsen 2007–2013 finanziell unterstützt.
Streckentyp:

Schwierigkeitsgrad:

    mittelschwer


Dauer der Tour:
3–4 h

Nejbližší startovní stanice
Stanice: Jílové, Sněžník
Vzdálenost:
3,0km

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