Prebischtor und Gabrielensteig | Böhmische Schweiz
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Prebischtor und Gabrielensteig

    Prebischtor und Gabrielensteig

    Kategorie
    Příroda
    Stadt
    Hřensko
    Land
    Tschechien
    Öffnungszeiten

    April - Oktober:  täglich 10:00 - 18:00 Uhr

    November - März:  Freitag, Samstag, Sonntag: 10 - 16 Uhr

    Bewertungen

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    Telefon
    00 420 412 554 286
    E-mail
    @email

    Das Naturdenkmal Prebischtor − eine der bekanntesten Felsformationen Tschechiens, die sich 3 km von Hřensko entfernt, nahe der deutsch-tschechischen Grenze befindet – ist das Symbol des Nationalparks Böhmische Schweiz. Es ist mit einer lichten Höhe von 16 m, einer Spannweite von fast 27 m und einer Bogenbreite von 7–8 m das größte Sandstein-Felsentor Europas.

    Von den begehbaren Felsen oberhalb des Restaurants „Sokolí hnízdo“ (Gebäude von 1881) hat man faszinierende Ausblicke. Das Prebischtor zieht bereits seit dem Ende des 18. Jahrhunderts die Besucher an. Die großen Besucherzahlen führten zu einer stärkeren Erosion in den oberen Partien und zur Beschädigung des Tors. Deshalb wurde 1982 der Zugang zum Tor für Touristen verboten. Ziel der Schutzmaßnahmen ist die Aufrechterhaltung des gegenwärtigen Zustands und der natürlichen Entwicklung der Sandsteinfelsen sowie die Minimierung des negativen anthropogenen Einflusses.

    Das Prebischtor war 2009 in der engeren Wahl der „Neuen sieben Weltwunder“, bei der es zu den 77 Semifinalisten zählte. Jährlich besuchen dieses Naturdenkmal mehr als 200 000 Besucher aus dem In- und Ausland.

    Die monumentale Felsenbrücke fasziniert jedoch nicht nur die Besucher, die zum Prebischtor hinaufsteigen, sondern auch Wissenschaftler. Diese zerbrechen sich schon seit Jahren den Kopf darüber, warum das Prebischtor nicht längst zusammengebrochen ist. Der Felsbogen ist nämlich eigentlich zu dünn und zu spröde, um der Belastung durch sein eigenes Gewicht und das wiederholte Ausdehnen und Zusammenziehen des Gesteins aufgrund von Schwankungen der Umgebungstemperatur standzuhalten. Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass das Prebischtor in Wirklichkeit von zwei eigenständigen Felsen gebildet wird (siehe die Abbildung mit dem Prebischtor, auf dem diese beiden Felsen in unterschiedlichen Farben dargestellt sind). Dadurch steht der Bogen nicht so stark unter Spannung, dass er zerbricht. Anders wäre es, wenn der Felsbogen fest mit dem Felsmassiv auf beiden Seiten verbunden wäre. Trotzdem wird das Tor ständig überwacht und mit speziellen Messvorrichtungen vermessen, die jede Bewegung registrieren. Fachleute beobachten auch den Zerfall der Oberfläche des Tors durch Verwitterungsprozesse aufgrund der langfristigen Luftverschmutzung und der Reaktionen des Gesteins auf den sauren Regen.

    Wenn Sie direkt unter dem Torbogen hindurchgehen, achten Sie auf die alten Inschriften, die hier die Besuchern im 19. Jahrhundert hinterließen. Es kam sogar vor, dass ihnen der Pächter des Gasthofs eine Leiter auslieh, damit sie sich an dem monumentalen Naturgebilde verewigen konnten

    Gabrielensteig

    Der Gabrielensteig ist ein traditioneller Promenadenweg, der das Prebischtor mit dem Ort Mezní Louka verbindet. Benannt wurde er wahrscheinlich nach der Schwester des Fürsten Edmund von Clary-Aldringen, dem Wegbereiter des Tourismus in dieser Region. Der Steig führt am Fuße der Flügelwand entlang durch die schönsten Partien der Böhmischen Schweiz.

    Heute ist der historische Gabrielensteig der wichtigste Teil des Lehrpfades „Rund um das Prebischtor“, der in Mezní Louka beginnt, über das Prebischtor führt und an der Wegkreuzung „Tři prameny“ endet.

    - Die Länge des Lehrpfades beträgt 6 km.

    - Am Weg erwarten Sie insgesamt 12 Stationen.

    - Den gesamten Lehrpfad zu absolvieren, dauert in einem ruhigen Ausflugstempo etwa zweieinhalb Stunden (einschließlich der Zwischenstopps an den Infotafeln).

    - Die Strecke verläuft auf dem rot markierten Wanderweg.


    - Der überwiegende Teil des Lehrpfads befindet sich in der 1. Zone des Nationalparks, also im Gebiet mit dem strengsten Schutz.

    - Geht man den Lehrpfad von „Tři prameny“ nach Mezní Louka, hat man eine erhebliche Steigung zu bewältigen, was besonders bei Hitze für ältere oder kranke Personen sehr anstrengend sein kann.

    - Der Lehrpfad ist bereits vor dem Jahr 2000 entstanden. Seine heutige Form erhielt er 2010 im Rahmen einer Instandsetzung.

    - An jeder Station finden Sie auf der Infotafel die Abbildung eines Meilensteins, der Sie über die Entfernung wichtiger Ziele des Lehrpfads informiert.

     

    Wanderführer „Rund um das Prebischtor“

     

    50.883921792255, 14.281507730484

    Preis

    Eintritt:

    Erwachsene 75,- CZK/Person (3,-EUR/Person)

    Kinder 6-14 Jahre/Studenten und Rentner: 25,- CZK/Person (1,-EUR/Person)

    Nächste Station
    Station: Hřensko, Pravčická brána
    Entfernung:
    0,9km
    Station: Hřensko, Pravčická brána
    Entfernung:
    0,9km

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    Das Naturdenkmal Prebischtor − eine der bekanntesten Felsformationen Tschechiens, die sich 3 km von Hřensko entfernt, nahe der deutsch-tschechischen Grenze befindet – ist das Symbol des Nationalparks Böhmische Schweiz. Es ist mit einer lichten Höhe von 16 m, einer Spannweite von fast 27 m und einer Bogenbreite von 7–8 m das größte Sandstein-Felsentor Europas.

    Von den begehbaren Felsen oberhalb des Restaurants „Sokolí hnízdo“ (Gebäude von 1881) hat man faszinierende Ausblicke. Das Prebischtor zieht bereits seit dem Ende des 18. Jahrhunderts die Besucher an. Die großen Besucherzahlen führten zu einer stärkeren Erosion in den oberen Partien und zur Beschädigung des Tors. Deshalb wurde 1982 der Zugang zum Tor für Touristen verboten. Ziel der Schutzmaßnahmen ist die Aufrechterhaltung des gegenwärtigen Zustands und der natürlichen Entwicklung der Sandsteinfelsen sowie die Minimierung des negativen anthropogenen Einflusses.

    Das Prebischtor war 2009 in der engeren Wahl der „Neuen sieben Weltwunder“, bei der es zu den 77 Semifinalisten zählte. Jährlich besuchen dieses Naturdenkmal mehr als 200 000 Besucher aus dem In- und Ausland.

    Die monumentale Felsenbrücke fasziniert jedoch nicht nur die Besucher, die zum Prebischtor hinaufsteigen, sondern auch Wissenschaftler. Diese zerbrechen sich schon seit Jahren den Kopf darüber, warum das Prebischtor nicht längst zusammengebrochen ist. Der Felsbogen ist nämlich eigentlich zu dünn und zu spröde, um der Belastung durch sein eigenes Gewicht und das wiederholte Ausdehnen und Zusammenziehen des Gesteins aufgrund von Schwankungen der Umgebungstemperatur standzuhalten. Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass das Prebischtor in Wirklichkeit von zwei eigenständigen Felsen gebildet wird (siehe die Abbildung mit dem Prebischtor, auf dem diese beiden Felsen in unterschiedlichen Farben dargestellt sind). Dadurch steht der Bogen nicht so stark unter Spannung, dass er zerbricht. Anders wäre es, wenn der Felsbogen fest mit dem Felsmassiv auf beiden Seiten verbunden wäre. Trotzdem wird das Tor ständig überwacht und mit speziellen Messvorrichtungen vermessen, die jede Bewegung registrieren. Fachleute beobachten auch den Zerfall der Oberfläche des Tors durch Verwitterungsprozesse aufgrund der langfristigen Luftverschmutzung und der Reaktionen des Gesteins auf den sauren Regen.

    Wenn Sie direkt unter dem Torbogen hindurchgehen, achten Sie auf die alten Inschriften, die hier die Besuchern im 19. Jahrhundert hinterließen. Es kam sogar vor, dass ihnen der Pächter des Gasthofs eine Leiter auslieh, damit sie sich an dem monumentalen Naturgebilde verewigen konnten

    Gabrielensteig

    Der Gabrielensteig ist ein traditioneller Promenadenweg, der das Prebischtor mit dem Ort Mezní Louka verbindet. Benannt wurde er wahrscheinlich nach der Schwester des Fürsten Edmund von Clary-Aldringen, dem Wegbereiter des Tourismus in dieser Region. Der Steig führt am Fuße der Flügelwand entlang durch die schönsten Partien der Böhmischen Schweiz.

    Heute ist der historische Gabrielensteig der wichtigste Teil des Lehrpfades „Rund um das Prebischtor“, der in Mezní Louka beginnt, über das Prebischtor führt und an der Wegkreuzung „Tři prameny“ endet.

    - Die Länge des Lehrpfades beträgt 6 km.

    - Am Weg erwarten Sie insgesamt 12 Stationen.

    - Den gesamten Lehrpfad zu absolvieren, dauert in einem ruhigen Ausflugstempo etwa zweieinhalb Stunden (einschließlich der Zwischenstopps an den Infotafeln).

    - Die Strecke verläuft auf dem rot markierten Wanderweg.


    - Der überwiegende Teil des Lehrpfads befindet sich in der 1. Zone des Nationalparks, also im Gebiet mit dem strengsten Schutz.

    - Geht man den Lehrpfad von „Tři prameny“ nach Mezní Louka, hat man eine erhebliche Steigung zu bewältigen, was besonders bei Hitze für ältere oder kranke Personen sehr anstrengend sein kann.

    - Der Lehrpfad ist bereits vor dem Jahr 2000 entstanden. Seine heutige Form erhielt er 2010 im Rahmen einer Instandsetzung.

    - An jeder Station finden Sie auf der Infotafel die Abbildung eines Meilensteins, der Sie über die Entfernung wichtiger Ziele des Lehrpfads informiert.

     

    Wanderführer „Rund um das Prebischtor“

     

    50.883921792255, 14.281507730484

    Preis

    Eintritt:

    Erwachsene 75,- CZK/Person (3,-EUR/Person)

    Kinder 6-14 Jahre/Studenten und Rentner: 25,- CZK/Person (1,-EUR/Person)

    Nächste Station
    Station: Hřensko, Pravčická brána
    Entfernung:
    0,9km
    Station: Hřensko, Pravčická brána
    Entfernung:
    0,9km

    Es ist verboten in den Wäldern außerhalb der markierten Wanderwege im Nationalpark B)ohmische Schweiz zu gehen. Das Verbot wurde aufgrund der erhöhten Feuerhäufigkeit in den letzten drei Wochen erlassen. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.npcs.cz.