Marie-Louise-Stollen
Bad Gottleuba-Berggießhübel ist ein Kurort und ehemaliges Bergbaustädtchen im deutschen Bundesland Sachsen, etwa 35 Kilometer südöstlich des Zentrums von Dresden. Die heutige Stadt entstand im Zuge der Verwaltungsreform von 1999 durch den Zusammenschluss der Kurorte Bad Gottleuba und Berggießhübel sowie der Gemeinden Langenhennersdorf und Bahratal. Das Gebiet gehört zum Landkreis Sächsische Schweiz-Ost-Erzgebirge
Stollen
In der Umgebung von Berggießhübel und um das Dorf herum wurde bereits seit dem Mittelalter Bergbau betrieben. Ein Besuch des Stollens versetzt Sie, kurz gesagt, in die Umgebung, in der früher die Bergleute arbeiteten. Der Stollen hat eine sehr interessante Geschichte. Im Jahr 1726 diente er als Entwässerungstunnel und führt 400 Meter tief ins Innere des Berges. Bei einem Rundgang durch den Stollen entdecken Sie die ehemaligen Eisenerzlagerstätten, das Lager „Matka Boží“. Sie durchqueren Bereiche, die noch immer den unveränderten Zustand des alten Bergbaus dokumentieren. Neben klassischen Führungen mit historischen Erläuterungen erfüllt der Stollen „Marie Louisa“ auch eine kulturelle und gesellschaftliche Funktion. Im Stollen besteht die Möglichkeit, private und betriebliche Feiern zu veranstalten; hier befindet sich ein Bildungszentrum der Region, und darüber hinaus wird er auch für medizinische Zwecke genutzt – regelmäßig finden hier Heilbehandlungen statt.
Talstraße 2 A | |
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