Affensteine
Die Affensteine sind ein mächtiges Felsmassiv im Elbsandstein, das östlich der Kleinstadt Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz liegt. Gleichzeitig gehören sie zu den attraktivsten Wandergebieten der Sächsischen Schweiz und bieten Wanderern unzählige Ausflugsmöglichkeiten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und Längen. Der höchste, malerischste und meistbesuchte Punkt der Felsgruppe ist der 458 m hohe Aussichtspunkt, der nach der letzten sächsischen Königin, Karole Vasa-Holstein-Gottorp, „Carolafelsen“ genannt wird.
Die Affensteine sind ein sehr beliebtes Ausflugsziel; insbesondere die obere Affensteinpromenade bietet bei geringen Höhenunterschieden einen herrlichen Ausblick auf den Elbsandstein. Der Zugang zur Felsengruppe der Affensteine ist über Wanderwege sowohl vom Kirnitzschtal aus, vom Lichtenheimer Wasserfall, als auch von den Schrammsteinen oder gegebenenfalls von der Ortschaft Schmilka aus möglich.
Häntzschelstiege
Es handelt sich um einen gesicherten Klettersteig am Westhang des Langes-Horn-Grats. Durch den Höhenweg „Affenstein-Promenade“ ist er in zwei separate Abschnitte unterteilt, die beide auf zerklüfteten Plateaus mit wunderschönen Ausblicken enden. Der Klettersteig wurde – damals illegal – im Jahr 1970 (anderen Quellen zufolge bereits in den 1950er Jahren) von Rudolf Häntzschel aus Sebnitz angelegt. Der untere Abschnitt wurde 1998 komplett saniert, der obere im Jahr 2002. Wahrscheinlich der einzige echte „Klettersteig“ in der Sächsischen Schweiz. Er sollte ausschließlich in Richtung von unten nach oben begangen werden.
Zwillingsstiege
Ein gesicherter Klettersteig am Ende der Schlucht, der das Lange Horn vom benachbarten, weiter westlich gelegenen Grat trennt, allerdings im Gegensatz zum Häntzschelstiege ohne Sicherungsseile, sondern nur mit in die senkrechte Felswand eingelassenen Metallgriffen und Tritten. Der Weg endet unterhalb der auf der Höhenlinie verlaufenden Affenstein-Promenade und führt nicht bis zum Gipfelplateau. Der Weg wurde angeblich bereits in den 1920er Jahren angelegt. Im Gegensatz zum Häntzschelstiege wird er in beide Richtungen genutzt, oft gerade in Kombination mit diesem als Rundweg (also für den Abstieg).