Steinsockel mit Kreuz in Horní Poustevna
Ein klassizistischer Granitsockel mit einem schmiedeeisernen Kreuz und bemalten Silhouetten wurde 1824 von Anton Pietsch in Horní Poustevna errichtet. Im Zuge der Restaurierung wurde ein neues monumentales Metallkreuz nach der Beschreibung von 1836 angefertigt und die ursprüngliche Anzahl der Silhouetten – die Jungfrau Maria, der heilige Johannes, Maria Magdalena, fünf Engel und Gottvater – wieder angebracht. Die Inschrift wurde restauriert: „Dir zu Lieb´ den Tod ich leide / Mir zu Lieb´ die Sünde meide. Errichtet/ von Anton/ Pietsch/ im Jahre/ 1824“. Die untere Inschriftenkartusche mit Girlanden wurde hinzugefügt. Das Gelände um den Sockel wurde abgesenkt und eine Terrassenmauer aus Granitblöcken errichtet.
Der Wiederaufbau wurde 2010 von der gemeinnützigen Organisation České Švýcarsko im Rahmen des Projekts „Listen to the Voice of Villages“ durchgeführt, das durch das Programm für transnationale Zusammenarbeit in Mitteleuropa finanziert und vom EFRE kofinanziert wurde.