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Böhmische Schweiz | Touristische Ziele
Krásná Lípa (Schönlinde)
Eine Stadt am oberen Lauf des Flusses Kirnitzsch (Křinice). Die ersten Erwähnungen stammen aus dem Jahr 1361, zur Stadt wurde Schönlinde (Krásná Lípa) im Jahr 1870 erhoben. Seit dem 17. Jahrhundert entwickelte sich hier Leinweberei, im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde Schönlinde (Krásná Lípa) zu einem bedeutenden Zentrum der Textilindustrie und des Handels, und zwar nicht nur im Rahmen Österreich-Ungarns. Es gab hier mehr als zwanzig große und auch kleinere Werke. In der ersten spezialisierten Fabrik in Österreich-Ungarn wurden hier Strümpfe und Wirkwaren hergestellt. Schönlinde (Krásná Lípa) ist auch eng mit den Anfängen des Tourismus verbunden. Im Jahr 1885 wurde hier der Gebirgsverein für das nördlichste Böhmen gegründet. Im Jahr 1925 wurde in Schönlinde die Herstellung der berühmten Motorräder Böhmerland eingeleitet. In der Stadt waren der berühmte Maler A. Frind und der Komponist A. Stradal tätig.
Ortsteile von Schönlinde (Krásná Lípa) sind die früher selbstständigen Gemeinden Langengrund (Dlouhý Důl), Nassendorf (Hely), Steinhübel (Kamenná Horka), Schönbüchel (Krásný Buk), Khaa (Kyjov), Schnauhübel (Sněžná), Wolfsberg (Vlčí Hora) und Gärten (Zahrady). Heute dienen die Ortsteile vor allem Urlaubern.
Interessantes
Über dem Marktplatz finden wir die Barockkirche Hl. Maria Magdalena, die in den Jahren 1754 bis 1758 erbaut wurde. TIPP: Seit 2007 dient allen Besuchern und Einwohnern der Stadt das Haus der Böhmischen Schweiz, das größte Informations- und Bildungszentrum der Böhmischen Schweiz, mit ständiger Ausstellung: Böhmische Schweiz-Natur, Geheimnis, Inspiration, ganzjährig geöffnet. Haus Zu Frind (U Frinda) am Marktplatz ist zugleich das älteste erhaltene Umgebindehaus in der Stadt (1729). Im Stadtpark befindet sich eine bemerkenswerte Löwenstatue, ein Denkmal an den Preußisch-Österreichischen Krieg (1866).












