Zu den schönsten Aussichten und Felsen der Hinteren Sächsischen Schweiz

  • Zu Fuß
  • Für anspruchsvolle Touristen

(Mikulášovice, Mitte – Weifberg -) Hinterhermsdorf  BUS – Grosses  Pohlshorn  4 – Teichstein  6,5 – Zeughaus  8,5 – Goldstein  9,5 – Gr. Winterberg  13  – Kipphorn  14 – Schmilka VLAK 17

Die lange Tour erlaubt prächtige Felspartien in den fernsten Winkeln der Sächsischen Schweiz zwischen dem Šluknovský výběžek (Schluckenauer Zipfel) und dem Elbtal kennenzulernen. Die Aussichten sind überwältigend.

Mit der Bahn von Děčín über Bad Schandau und Sebnitz können wir mit Umsteigen in Mikulášovice Unterer Bahnhof nach Mikulášovice Mitte fahren (nur an Wochenenden) und dann am Waldbad vorbei zum Aussichtsturm auf dem Weifberg (ständig offen) und ins sächsische Hinterhermsdorf gelangen.  Die ganze Tour ist dann sehr lang.

Wir empfehlen entweder vom Bahnhof in Bad Schandau oder von der Stadt Sebnitz aus mit dem Bus nach Hinterhermsdorf (HH) zu fahren.  Endstation auf dem Dorfplatz am Hotel Erbgericht und dem Infozentrum Haus des Gastes.  HH ist ein Bergdorf mit schön erhaltenen alten Umgebinde- und Blockhäusern, das in einen Zipfel eingekeilt ist, der im Norden, Osten und Süden an tschechisches Territorium grenzt. Es ist einer der schönsten Touristenorte im ganzen tschechisch-sächsischen Grenzraum, über viele grenzüberschreitende markierte Wanderwege erreichbar (von Kyjov, Krásná Lípa, Jetřichovice, Vysoká Lípa).

Hinterhermsdorf – Zeughaus auf dem grünen Weg: 

Wir gehen durch das Dorf mit alten schön gepflegten Häusern in der Gegenrichtung unserer Herfahrt mit dem Bus, links am Ende von HH im Garten ein kleiner Campingplatz. Wir biegen von der Straße nach links ab auf einen guten Waldweg und dann geht es den ganzen Tag westwärts. Wir beachten die Wegweiser zum Grossen Pohlshorn.  Über Waldpfade kommen wir an den Rand eines Felsvorsprungs mit Geländer und Blick auf die Wälder und Felsen um das Tal der Kirnitzsch. Zu ihr steigen wir auf einem schnell abfallenden Waldpfad hinunter bis zur Wegkreuzung.  Unser Weg führt über eine Brücke auf die andere Seite der Kirnitzsch und steigt schnell wieder auf einem Waldpfad zwischen Felsen in ausgewachsenen Wald hinauf, wo sich ein Abzweig zum Teichstein befindet (auf keinen Fall auslassen!). 

Zunächst durch den Wald, dann über einen Felskamm (zuweilen Ketten, aber sicher) und wenn wir nicht vom Weg abweichen, kommen wir an den Westrand des Felsmassivs Teichstein.  Der Blick auf die Wälder und Felsen um das Tal Großer Zschand ist großartig.  Wir sehen auch Tanečnice (Tanzplan) und  Jedlová (Tannenberg).  Uns gegenüber erheben sich die Felsen und Wälder um den Großen Winterberg, wohin unsere weitere Trasse führt.

Nach der Rückkehr zum Abzweig steigen wir zum einsam stehenden Zeughaus hinunter. Hier befindet sich auch ein kleines Informationszentrum des Nationalparks Sächsische Schweiz mit Selbstbedienung. 

Nach einer Ruhepause (in der Ausflugsgaststätte muss man lange auf die Bedienung warten) gehen wir auf dem blauen Weg weiter zum Großen Winterberg.

Der alte Wanderweg Rosssteig steigt sehr steil durch den Wald, der später aus schönen ausgewachsenen Buchen besteht, zu einem bewaldeten Plateau hinauf, wo wir nach einer Weile dem Wegweiser folgend, zum Aussichtspunkt Goldstein abbiegen. Die Aussicht von den Felsen in die Schlucht Großer Zschand, zum Růžák (Rosenberg) und dem Lausitzer Gebirge gehört zu den Highlights dieser Tour.

Weiter gehen wir auf Waldwegen, später in unmittelbarer Nähe zur tschechischen Grenze über einen nicht gepflegten Pfad, den einst berühmten Fremdenweg, der das nahe Prebischtor mit dem Gipfel des Großen Winterbergs und dem Felsentor Kuhstall verband, im Abschluss etwas steiler durch Buchenwald auf den aus Basalt bestehenden Großen Winterberg mit renoviertem historischem Hotel (ausgezeichnete Küche) und Aussichtsturm.  Der Ausblick vom Turm wird leider durch viele hochgewachsene Bäume behindert. 

Auf dem Gipfel befindet sich ein weiteres Selbstbedienungszentrum des Nationalparks Sächsische Schweiz - Eishaus.

Vom Winterberg steigen wir über die Winterbergstraße ab. Abzweig nach links Richtung Kipphorn. Der Pfad führt uns zu einem aus den Wäldern herausragenden Felsblock, mit einem überraschenden Blick auf die ganze Szenerie der Sandsteine am linken Elbufer mit den deutschen Tafelbergen und dem Děčínský Sněžník. Der Blick auf den Elbstrom tief unter uns und den Lilienstein ist sehr beeindruckend.

Zurück auf der Straße zur Weggabelung und auf dem grünen Weg über den Bergpfad mit vielen hölzernen Stufen steigen wir in den romantischen Grenzort Schmilka hinab, einst einem kleinen Dorf, heute einem Fremdenverkehrsort mit vielen Fachwerkhäusern. Es gibt hier eine Mühle eine Bäckerei und viele Möglichkeiten für einen Imbiss.  

Wir gehen zur Straße hinunter (nach links sind es 2 km bis Hřensko) und zur Fähre, die uns ans linke Elbufer zum Haltepunkt der Bahn Schmilka-Hirschmühle übersetzt. Von dort öffnen sich hübsche Ausblicke über die Elbe nach Schmilka und die Felskämme um den Großen Winterberg (Schrammsteine).

 

Sehenswürdigkeiten:
Aussichtsturm Weifberg  
Hinterhermsdorf – Umgebindehäuser  
Haus des Gastes Hinterhermsdorf   
Heimatstube Hinterhermsdorf   
Felsgebilde Pohlshorn, Teichstein, Goldstein mit Aussichten
Das einsame Zeughaus im Tal Grosser Zschand   
Infozentrum Zeughaus
Infozentrum Eishaus
Grosser Winterberg mit Aussichtsturm und Restaurant   
Ehemaliges Fischerdorf Schmilka   

 

Varianten:

Hauptweg - Hinterhermsdorf - Schmilka

Variante 1 - Hinterhermsdorf  BUS– Pohlshorn – Teichstein – Zeughaus – Neumannmühle  BUS 11 km  

Variante 2 - Neumannmühle BUS – Zeughaus – Goldstein – Gr. Winterberg – Kipphorn - Schmilka Zug11 km

Der Ausflug kann in zwei kürzere Trassen eingeteilt werden, und zwar mit Ende bzw. Anfang an der Gastwirtschaft Neumannmühle im Kirnitzschtal, wo der Bus Bad Schandau – Hinterhermsdorf hält. Durch die Schlucht Großer Zschand  geht man dann in einer halben Stunde zum Zeughaus, von wo aus sich beide Trassenhälften gesondert absolvieren lassen.  An der Neumannmühle verläuft die Trasse Nr. 8 die damit kombiniert werden kann.

 

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Kategorie: 

  • Zu Fuß

Schwierigkeit: 

  • Für anspruchsvolle Touristen

Höchster Punkt: 

548 m. n. m.

Unterste Punkt: 

128 m. n. m.

Überhöhung: 

680 m

Distanz: 

17 km

Wanderung : 

  • Autofrei

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