Vom Zug über unkonventionelle Wege zu den schönsten Aussichten der Sächsischen Schweiz Brand und Bastei

  • Zu Fuß
  • Mittlere Schwierigkeit
Porschdorf BAHN – Brand 2,5 – Hohnstein, Parkplatz 5,5 – Burg (Aussichten auf dem Burggelände) 6,5 – Polenztal 8 – Hockstein 9 - Schwedenlöcher 14 – Bastei 16 – Rathen, Fähre - Rathen BAHN 17 km Schöne Tour zu den besten Aussichten der Sächsischen Schweiz. Längere Variante: Vom Haltepunkt Porschdorf auf dem blauen Weg zur Straße, an dieser entlang durch den Wald im Tiefen Grund, dann Aufstieg durch eine steile Schlucht über viele Stufen auf das von Buchenwald bestandene Gipfelplateau mit Bergbaude (Übernachtungsmöglichkeit) und an den mit Geländer versehenen Rand der Felswand Brand. Der Ort hat wegen seiner ausgezeichneten Aussicht auf das Panorama der Tafelberge, in die schwindelerregenden Tiefen des Polenztals (das Flüsschen selbst ist nicht zu sehen), nach Böhmen zum Růžák (Rosenberg) und Děčínský Sněžník (Hoher Schneeberg) und nach Dresden den Beinamen Balkon der Sächsischen Schweiz.

Die blaue Markierung führt uns auf der breiten Brandstraße weiter nordwärts zum Städtchen Hohenstein mit seinen Fachwerkhäusern und der Burg auf einem hohen Sandsteinfelsen. Die Besichtigung der Burg ohne Führer kostet Eintritt (im Winterhalbjahr ist das Betreten der äußeren Teile der Burg kostenlos, vom Felsrand Blick ins Polenztal).

Von hier aus folgen wir der grünen Wegmarkierung und steigen zwischen den Felsen ins Polenztal hinab (der Burgfelsen bleibt rechterhand hoch über uns) – beim Abstieg zweigt ein Lehrpfad zum Felsüberhang Gautschgrotte nach links ab (im Winter der höchste Eisfall im Elbsandsteingebirge).

Im Polenztal passieren wir eine Pension mit Restaurant. Unser Weg steigt gleich wieder den gegenüberliegenden Hang hinauf. Ein langer Aufstieg über Serpentinen, dann über Treppen und Leitern durch die Felsenkluft Wolfsschlucht auf den Felsvorsprung Hockstein. Blick über die Tiefen des Polenztals zu dem hochgelegenen Städtchen Hohnstein mit seiner Burg.

Die grüne Markierung führt durch Wälder auf guten Wegen und windet sich nach etwa zwei Kilometern in mehreren Serpentinen zwischen den Felsen in den Amselgrund hinab. Durch diesen würden wir nach links am künstlich angelegten Amselsee entlang nach etwa 15 Minuten in die Sommerfrische Kurort Rathen gelangen.

Wir gehen jedoch im Tal nach rechts (stromaufwärts) Richtung Schwedenlöcher – Bastei. Nach einer Weile beginnt links ein weiterer langer Aufstieg (jetzt führt uns die blaue Markierung bis zum Ziel) auf eisernen und hölzernen Treppenstufen durch die erwähnten Schwedenlöcher, eine steile Felsschlucht, auf ein bewaldetes Plateau. Durch den Wald, später an einem Parkplatz vorbei, kommen wir zu einer Asphaltstraße.

Auf ihr gehen wir ein paar hundert Meter zum Hotelkomplex Bastei , dem meistbesuchten Ort in der Sächsischen Schweiz. Der Hauptweg führt an den Hotels vorbei an den Rand der Basteifelsen. Die flache Krone des Felsturms ragt 190 m über das Elbtal hinaus. Die Bastei ist schon seit dem Ende des 18. Jahrhunderts Ausflugsziel und an sonnigen Sommertagen muss mit großem Andrang gerechnet werden. Der Blick zur Elbe, dem Städtchen Rathen an ihren Ufern, zu den Tafelbergen Lilienstein und Königstein und dem entfernten Erzgebirgskamm gehört zu den besten Landschaftsszenerien in Mitteleuropa.

Von dem Aussichtspunkt gehen wir auf Treppenstufen zu der bereits 1851 ausschließlich für touristische Zwecke errichteten steinernen Brücke hinunter. Sie verbindet die Felstürme und ermöglicht einen Blick in den Abgrund zwischen ihnen. Zwischen den Felsen schimmert auch die Elbe hinauf. Hinter der Brücke kann die Felsenburg Neurathen besichtigt werden (Eintritt).

Dann folgt ein Abstieg auf einem frequentierten Weg an den Aussichtspunkten Ferdinandstein und Tiedgestein vorbei. Zunächst zwischen Felsen, dann durch Wald (Abzweig links zur Felsenbühne Rathen, übrigens dem schönsten Naturtheater in Deutschland) steigen wir in ein enges Tal zu den Häusern und Pensionen des Kurorts Rathen hinunter. Eine Gasse führt uns ans Elbufer, wo Bänke zum Verweilen einladen. Schöne Aussicht auf die Elbe und den Lilienstein.

Von der Fähre (verkehrt mit langen Pausen und die Fahrkarte Labe –Elbe gilt nicht!) lassen wir uns ans linke Ufer bringen und gehen dann zum Haltepunkt an der Strecke Prag – Dresden. Mit der S-Bahn S1 (Intervall 30 Min.) fahren wir nach Bad Schandau, wo wir in die Nationalparkbahn Richtung Děčín oder Rumburk umsteigen.

Kürzere Variante:
Von Brand gehen wir auf dem roten Weg direkt nach Rathen. Zunächst eine Weile auf der Brandstraße entlang, dann biegt die Markierung links ab und steigt durch die Sandstein-Felsschlucht Schulzengrund auf den Grund des Polenztals hinab. An der ehemaligen Waltersdorfer Mühle vorbei gehen wir ein Stück durch das Tal, dann führt der rote Weg nach links zur Straße hinauf (kleiner Parkplatz, Blick auf den Felsen Gamrig und Richtung Bastei) und danach auf einem Waldweg zum Kurort Rathen hinunter. Auf dem beschriebenen Weg zwischen den Pensionen gelangen wir zur Fähre – siehe längere Variante. Diese Trasse kann ohne Zwischenaufenthalt in drei Stunden absolviert werden.

 

Sehenswürdigkeiten:
Tiefer Grund
Aussichtspunkt Brand – Balkon der Sächsischen Schweiz
Hohnstein – Stadt
Burg Hohnstein
Aussichtspunkt Hockstein
Polenztal
Schwedenlöcher
Bastei – Aussichtspunkt, Felsbrücke
Felsenburg Neurathen
Felsenbühne Rathen
Kurort Rathen

 

Varianten:

Hauptweg - Porschdorf BAHN – Brand 2,5 – Hohnstein, Parkplatz 5,5 – Burg (Aussichten auf dem Burggelände) 6,5 – Polenztal 8 – Hockstein 9 - Schwedenlöcher 14 – Bastei 16 – Rathen, Fähre - Rathen BAHN 17 km

Variante 1 - Porschdorf BAHN – Brand – Waltersdorfer Mühle – Rathen, Fähre - Rathen BAHN 8 km

 

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Kategorie: 

  • Zu Fuß

Schwierigkeit: 

  • Mittlere Schwierigkeit

Höchster Punkt: 

363 m. n. m.

Unterste Punkt: 

116 m. n. m.

Überhöhung: 

606 m

Distanz: 

17 km

Dauer: 

6 hodin / Stunden / hour

Wanderung : 

  • Autofrei

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