Vom Šluknovský výběžek (Schluckenauer Zipfel) durch ein Labyrinth von Felsentoren zur Straßenbahn

  • Zu Fuß
  • Für anspruchsvolle Touristen
  • Mittlere Schwierigkeit

Mikulášovice, Mitte – Wachberg  4,5 –  Saupsdorf  BUS 6  – Kleinsteinhöhle  8,5 – Arnstein  12 – Neumannmühle BUS – Felsenmühle 14,5 – Felsentor Kuhstall 16,5 – Lichtenhainer Wasserfall, TRAM, BUS  18  km

Obwohl die Trasse auf tschechischem Gebiet beginnt, führt sie größtenteils durch Sachsen. Die Verbindung von Děčín nach Mikulášovice ist sonnabends und sonntags besonders günstig, wenn der Zug in Mikulášovice – Unterer Bahnhof Anschluss an die Touristenzüge Richtung Panský hat.  Aus diesen gleich am Haltepunkt Mikulášovice – Mitte aussteigen.

In Mikulášovice, einst dem größten Dorf Österreich-Ungarns, berühmt für seine Messerproduktion (MIKOV, die bekannten Messer in Form eines Fischleins werden bis heute hergestellt), mit der repräsentativen St. Niklaus Kirche, beginnen mehrere grenzüberschreitende Trassen.

Wir gehen auf dem grünen Weg vom Zentrum der Stadt südwärts über die Bahngleise, an einem schönen Waldbad vorbei, durch Wiesen auf den Kammweg Zlodějská cesta (Diebesweg), auf diesem rund 1 km nach Westen und dann wieder durch den Wald nach Süden über die Grenze zur Wachbergbaude  mit einem schönem Blick auf das Lausitzer Gebirge, den Studenec (Kaltenberg) und die Hintere Sächsische Schweiz mit den Affensteinen  (in Richtung unseres weiteren Weges).  

Von hier ab folgen wir bis zum Ziel der roten Wegmarkierung.

Wir gehen zum Waldrand hinunter, wobei wir das unter uns liegende Saupsdorf sehen. Bald danach durchschreiten wir das schmucke Dorf mit vielen Umgebindehäusern. Hier ist die Haltestelle des Busses Sebnitz – Hinterhermsdorf, die Tour kann man also auch in Saupsdorf beginnen.

Hinter dem Ort wenden wir uns über Wiesen dem Wald zu und gehen durch den Wald bis zum Felsenrand des Kleinsteins, wo wir einen Blick auf die Felsmassive am Unterlauf der Kirnitzsch haben (Kuhstall, Blosstock). Über Treppen erreichen wir den Fuß des Felsens und auf einem kleinen Abzweig gehen wir bis zum doppelten Felstor Kleinsteinhöhle, das an einen riesigen Felsbogen erinnert. Es ist eines der größten Felstore in der Böhmisch-Sächsischen Schweiz.

Vom Tor aus steigen wir auf dem markierten Weg durch den Wald zu einem Weg hinunter, der sich in unveränderlicher Höhe unter den Felsen entlang windet. Nach links würden wir in 5 Minuten zur Straße gelangen und auf dieser nach 1 km zur Haltestelle Saupsdorf, Rämichtmühle Blockhaus, Restaurant), von wo der Bus uns nach Sebnitz oder Bad Schandau bringt.

Wir gehen jedoch nach rechts in Serpentinen durch den Wald, während sich tief im Tal unter uns die Kirnitzsch dazu gesellt. Wir kommen zur Wegkreuzung an der Buschmühle. Dort biegen wir den Wegweisern zur Burg Arnstein folgend nach rechts ab. Der Weg beginnt bald steil anzusteigen, stellenweise handelt es sich um einen anspruchsvollen Aufstieg zwischen den Felsen bis zum Gipfelplateau einer der schönen Felsburgen des Gebiets, wo auch ein Blick zwischen den Bäumen in Richtung Affensteine möglich ist. Abstieg auf dem gleichen Weg (etwa 1 km) zur Wegkreuzung. 

Weiter hinunter in das Tal der Kirnitzsch zur Straße. Wir passieren drei ehemalige Mühlen (Buschmühle,  Neumannmühle - kleines Museum, Felsenmühle), wo man einkehren und übernachten kann.  Alle befinden sich in der schönen tiefen und felsigen Schlucht der Kirnitzsch und sind Ausgangspunkt für Touren in die Felsen um das einsam stehende Alte Zeughaus.

An der Felsenmühle verlassen wir die Straße und steigen durch den Wald in der Schlucht Kleiner Zschand und bald darauf nach rechts über den Haussteig zur Wegkreuzung hinauf. Hier nach rechts in die enge Nasse Schlucht, in einem großen Felsmassiv und über Treppen zur Bergbaude (Selbstbedienung) und dem mächtigen Felsentor Kuhstall hoch, wo wir einen schönen Ausblick auf die mächtigen Felsen und weiten Wälder der Hinteren Sächsischen Schweiz haben. Vom Tor aus kann man durch eine enge Spalte, die Himmelsleiter, zum Felsplateau hochsteigen. Hier stand einst die Burg Wildenstein, die den Berken von der Duba gehörte. 

Von der Baude gehen wir auf einem breiten, sehr belebten Waldweg ins Kirnitzschtal zum Gasthaus Lichtenhainer Wasserfall hinunter. Der künstliche Wasserfall ist seit dem 19. Jahrhundert eine Attraktion für Ausflügler.  Hier endet die Trasse.

Von hier aus bringt uns die Kirnitzschtalbahn die 8 km durch das Kirnitzschtal nach Bad Schandau. Wer zuvor eine Fahrkarte des Verbunds Labe-Elbe gekauft hat, erhält hier Ermäßigung.  In Bad Schandau gehen wir zum Ufer, wo alle 30 Minuten eine Fähre zum Bahnhof übersetzt. Die Fahrkarte Labe-Elbe gilt hier.

Ab der Kleinsteinhöhle führt unsere Trasse parallel zum Malerweg, einem sehr beliebten Fernwanderweg in der Sächsischen Schweiz. 

 

Sehenswürdigkeiten:
Mikulášovice – Kirche St. Niklaus   
Osterritte in Mikulášovice  
Badestelle Mikulášovice   
Aussicht auf dem Wachberg   
Saupsdorf   
Felstor Kleinsteinhöhle   
Felsenburg Arnstein   
Ehemalige Mühlen im Kirnitzschtal – Neumannmühle  
Felstor Kuhstall  
Felsenburg Neuer Wildenstein   
Lichtenhainer Wasserfall  
Kirnitzschtalbahn  

 

Varianten:

Hauptweg - Mikulášovice - Lichtenhainer Wasserfall

Variante 1 - Saupsdorf  BUS – Kleinsteinhöhle –Arnstein – Neumannmühle BUS – Felsenmühle – Kuhstall – Lichtenhainer Wasserfall TRAM, BUS  11  km

Variante 2 - Saupsdorf BUS – Kleinsteinhöhle – Räumichtmühle BUS  4,5 km

 

Download   KML  GPX  KMZ  OVL  TCX  TK  TRK  TXT

Kategorie: 

  • Zu Fuß

Schwierigkeit: 

  • Für anspruchsvolle Touristen
  • Mittlere Schwierigkeit

Höchster Punkt: 

513 m. n. m.

Unterste Punkt: 

196 m. n. m.

Überhöhung: 

443 m

Distanz: 

18 km

Dauer: 

6 hodin / Stunden / hour

Wanderung : 

  • Autofrei

GPX: 

KML: 

Překlad: body: 

body

Překlad: tvůj diplom: 

Tvůj<br>diplom

Překlad: tvé výsledky: 

Tvé<br>výsledky
Download als PDF
Download als PDF mit Attraktionen inbegriffen
Zum Verfassen von Kommentaren bitte Anmelden oder Registrieren.