Fernsicht vom Kamm des Lausitzer Hügellands

  • Zu Fuß
  • Mittlere Schwierigkeit

Staré Křečany BAHN, BUS – Mandauquelle 3 – Grünes Kreuz  6 -  Diebesweg, Pietsch-Höhe 11 – Kalkstraße – Diebesweg – Tanečnice (Tanzplan)  18,5 – Mikulášovice Unterer Bahnhof BAHN 22

Weg über die wenig bekannten Kammlagen des Lausitzer Hügellandes, wo sich Wiesen mit Waldstücken und Orten mit guter Fernsicht abwechseln.  Zu Beginn volkstümliche Architektur in Nové Křečany. 

Wir durchqueren den Ort Staré Křečany auf dem Radweg 211 (300 m rechts davon passieren wir die bemerkenswerte Kirche des Hl. Jan Nepomuk). An der Straßenkreuzung beim Restaurant Vídeň (Bushaltestelle St. Křečany, U slovanské lípy) biegen wir nach Norden ab und folgen etwa 500 m der Landstraße Richtung Šluknov, dann nach links in nordwestlicher Richtung auf einem befestigten Weg zwischen den schönen ländlichen Häuschen von Nové Křečany zu einer Wiese und dem grünen Kammweg von Valdek zum Hrazený (Pirschken) hinauf.  Auf diesem am Waldrand entlang nach Westen bis zum Abzweig zur Quelle der Mandava (Mandau). Unterwegs schweift der Blick vom Smrk (Tafelfichte) im Isergebirge über Ještěd (Jeschken), Hochwald, Lausche, Jedlová (Tannenberg) bis zum Studenec (Kaltenberg), mit dem Vlčí hora (Wolfsberg) im Vordergrund.

An der Mandauquelle, 515 m (Einzugsgebiet der Oder: mündet in Zittau in die Neiße und strebt zur Ostsee), sind Bänke zum Ausruhen, die einen freien Blick gewähren. 

Zurück zum Kammweg, der an der Wasserscheide zwischen Nord- und Ostsee entlang westwärts bis zur Wegkreuzung mit der Trasse Nr. 17 Grünes Kreuz führt, einem romantischen Ort unter dem Hrazený, dem höchsten Punkt des  Šluknovský výběžek (Schluckenauer Zipfel).

Am Rande einer schönen Bergwiese gehen wir südwärts auf einem 2014 neu eingerichteten blauen Kammwanderweg, der uns bis zum heutigen Ziel führt.

Der Weg wendet sich Richtung Westen, passiert das Raimund-Kreuz, führt am Hang des Plešný (Plissen) entlang bis zur Straße hinunter, dann wieder durch den Wald bis zur Straße von Brtníky nach Mikulášovice, die kilometerweit von Bäumen gesäumt wird, und biegt hier nach Süden zur dreieckigen Dreifaltigkeitskapelle ab, die sich in schöner Lage auf einer Wiese am Waldrand befindet. 

Der blaue Weg überquert die Bahnstrecke Panský  - Mikulášovice und wendet sich dann auf Waldwegen nach Westen. Nach dem Verlassen des Waldes ist der Weg auf Pfählen in der Wiese markiert. Wir befinden uns auf dem sog. Diebespfad, der der eine Aussicht auf  Vlčí hora, Ještěd, das Lausitzer Gebirge, die Böhmische Schweiz mit dem  Rudolfstein, Růžák (Rosenberg), das Böhmische Mittelgebirge, Děčínský Sněžník, den nahen Weifberg mit Aussichtsturm, Tanečnice und den Valtenberg in der Oberlausitz.   Wir stehen auf einem kahlen Kamm, auf der sog.  Pietsch-Höhe. 200m rechts ist die Haltestelle Mikulášovice Oberer Bahnhof zu sehen, zu der man in wenigen Minuten auf einem ausgefahrenen Trampelpfad durch hohes Gras hinabgehen kann.

Der Weg wendet sich jetzt nach Süden und führt weiterhin mit gutem Ausblick über einen breiten Feldweg zum Wald hinunter. Durch den Wald zur Kreuzung mit dem grünen Wanderweg (Trasse Nr. 15). Weiter nach Westen zur befestigten Kalkstraße und auf dieser bis zur Kreuzung mit der gelben Markierung am Hanč (oder Hraniční/Grenz)-Berg oberhalb von Mikulášovice.

Wiederum auf dem hier breiten und eben verlaufenden Diebesweg nach Westen zur Weggabelung bei Tomášov  /links auf dem in die Sächsische Schweiz führenden gelben Panoramaweg ein Restaurant/.

Der jetzt breite blaue Weg steigt 2 km zum bewaldeten Gipfel der Tanečnice (596 m) hinauf, wo wir eine Bergbaude (Imbiss) und ein gemauerten Aussichtsturm vom Anfang des 20. Jahrhunderts finden.

Es ist der nördlichste Aussichtsturm in der Tschechischen Republik mit Rundumblick über ganz Nordböhmen und nach Sachsen hinein bis zu dem Höhenzug zwischen Leipzig und Dresden. Das Felsenpanorama der Sächsischen Schweiz ist nirgends so unmittelbar und so übersichtlich zu erleben wie gerade hier.

Der blau markierte Fernwanderweg steigt auf Waldwegen zunächst ein wenig schroff vom Gipfel nordwärts zu den Wiesen bei Mikulášovice hinab.  Auf den Wiesen geht es dann in westlicher Richtung, wobei rechts von uns das Untere Mikulášovice liegt (ein kleiner Abzweig führt über die Bahngleise zur Pension   Balnika).

Der Weg endet am Unteren Bahnhof Mikulášovice, wo Züge der Nationalparkbahn  U28  Richtung Sebnitz-Děčín oder Šluknov, Rumburk verkehren, an Wochenenden auch nach Panský und Krásná Lípa.

 

Sehenswürdigkeiten:
Gemeinde Staré Křečany  
Mandauquelle  
Grünes Kreuz am Hrazený  
Raimund-Kreuz unter dem Plešný  
Kapelle der Hl. Dreifaltigkeit in oberem Mikulášovice  
Diebesweg
Tomášov unter der Tanečnice  
Aussichtsturm Tanečnice  
Mikulášovice  

 

Varianten:

Hauptweg - Staré Křečany - Mikulášovice

Variante 1 - Brtníky – Zelený kříž – Zlodějská cesta – Mikulášovice horní 8 km

Variante 2 - Milkulášovice, střed – Tanečnice  - Sebnitz  8,5 km 

Variante 3 - Staré Křečany – Zelený kříž – Brtníky 8 km

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Kategorie: 

  • Zu Fuß

Schwierigkeit: 

  • Mittlere Schwierigkeit

Höchster Punkt: 

602 m. n. m.

Unterste Punkt: 

390 m. n. m.

Überhöhung: 

560 m

Distanz: 

21 km

Dauer: 

7 hodin / Stunden / hour

Wanderung : 

  • Autofrei

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