Durch die schönsten Partien der hinteren Böhmischen Schweiz (1 ½ Tage)

  • Zu Fuß
  • Für anspruchsvolle Touristen

Rynartice BUS – Na Tokání (Balzplatz) 5 km – Panenská jedle (Jungferntanne) 9,5 km  - Černá brána (Schwarzes Tor) 12 km – Hadí pramen (Schlangenquelle) 15,5 km – Vlčí deska (Wolfstafel) - Niedermühle 16 km – Obere Schleuse 17,5 km – Kirnitzschklamm - Zadní  Jetřichovice 22,5 km – Mezní Louka BUS 28 km

Die Trasse weiht uns in die geheimnisvolle Welt der Sandsteinschluchten und –klammen einschließlich Bootsfahrt auf dem deutschen Teil der Kirnitzschklamm (Obere Schleuse) ein.  Da sie sehr anspruchsvoll ist, schlagen wir vor, sie als zweitägige Wochenendwanderung mit Übernachtung in einer der Touristenpensionen in der Waldeinsamkeit des Balzplatzes (Na Tokání ) zu planen.

Zur Hin- und Rückfahrt kann die touristische Buslinie 434 benutzt werden, die im Juli und August täglich und in der übrigen Zeit von April bis Oktober am Wochenende und an Feiertagen verkehrt.

Im Abschnitt Rynartice – Vlčí deska gehen wir auf dem blauen Fernwanderweg, der nach Brtníky führt.

Erster Tag nachmittags:  Von der Bushaltestelle in Rynartice aus (ein herrlicher Ort mit traditionsreichen Häusern in Berglage hoch über dem zerklüfteten Terrain der Schluchten der Böhmischen Schweiz) folgen wir immer der blauen Wegmarkierung Richtung Brtníky. Noch im Ort biegt ein nicht markierter Pfad zum  unbewaldeten Křížový vrch (Kreuzberg) mit ausgezeichneter Aussicht auf  Studenec (Kaltenberg) und Jedlová (Tannenberg), nach Chřibská, zu den Felsen von Jetřichovice, zum Růžák (Rosenberg) und dem Großen Zschirnstein in der Sächsischen Schweiz.  Der blaue Weg strebt durch den Wald nordwärts zu der Lichtung Na Tokání und nach weiteren 500 m zu den ehemaligen Jagd-Blockhütten unter einem Felsmassiv, wo man heute übernachten und speisen kann. Wir befinden uns im Herzen der Böhmischen Schweiz, im Bereich der Felsen von Jetřichovice. Die Pfade in den Felsen ließ hier noch die Familie Kinský Mitte des 19. Jahrhunderts anlegen. Der Forstadjunkt Náhlík beschrieb dieses Gebiet im ältesten Fremdenführer der Böhmischen Schweiz aus dem Jahre 1864.  (Die zweitägige Variante rechnet hier mit einer Übernachtung. In diesem Fall sollten sie bestimmt auf dem gelben Weg Richtung Doubice das Felsenlabyrinth Úzké schody (Enge Treppe) mit Felsdurchgängen und vielen Leitern besuchen.  Hin und zurück etwa 3 km.)   Insgesamt am ersten Tag 5 km bzw. mit dem Besuch von Úzké schody 8 km. 

Zweiter Tag:  Der blaue Weg schlängelt sich unter den Felsmassiven Vysoké stěny (Hohe Wände) und Vosí vrch (Wespenberg) entlang zur Weggabelung an der ehemaligen Panenská jedle, dann durch die Můstková rokle (Brückenschlucht) zur quer verlaufenden Divoká rokle (Wilde Schlucht), wo ein Abzweig zu dem Felsengebilde Černá brána (Schwarzes Tor) hinab führt. Wir sind hier im Kerngebiet des Nationalparks Böhmische Schweiz. Es folgt ein Aufstieg durch weite Wälder zum Fuße der vom Wald verdeckten Felsen Dravčí skály (Käs und Brod), weiter zu Hadí pramen (Schlangenquelle) und Vlčí deska (Wolfsplatte). 

Von der Vlčí deska steigen wir auf einem grünen Verbindungsweg ziemlich steil ins Kirnitzschtal zu den Gebäuden der ehemaligen Niedermühle hinunter, einem gut erhaltenen Gebäudekomplex, einem der ältesten im Kirnitzschtal. 

Weiter gehen wir am rechten (deutschen) Ufer der Kirnitzsch auf einem rot markierten Waldweg hoch über dem Fluss zur Klamm Obere Schleuse. Einer der schönsten Flecken in der Gegend und zugleich an der ganzen tschechisch-deutschen Grenze. Regelmäßige Bootsfahrten mit einem deutschen Bootsführer von Ostern bis Ende Oktober. 

Auf dem deutschen blauen Weg weiter durch die Kirnitzschklamm zu einem Felstunnel in der Wolfsschlucht, wo noch hundertjährige Tannen stehen. An der Weggabelung unter den Rabensteinen überqueren wir die Kirnitzsch auf einer Brücke und befinden uns auf einer Wiese, wo sich bis 1945 der Ort Hinter-Dittersdorf (Zadní Jetřichovice) befand.  Von hier aus folgen wir der grünen Markierung anfangs auf der Česká cesta (Böhmischer Weg), dann durch das Hluboký důl (Tiefes Tal) eine Asphaltstraße hinauf und danach ständig durch Wald über Pfade und Wege mit einem steilen Abstieg zum Schluss zum Hotel, dem Parkplatz und der Bushaltestelle in  Mezní Louka. Insgesamt 23 km.

 

Sehenswürdigkeiten:
Rynartice
Náhlíks Fremdenführerdurch die Böhmische Schweiz von 1864 – verkauft o.p.s. České Švýcarsko  
Jagdblockhütten Na Tokání  
Černá brána  
Vlčí deska  
Kirnitzschklamm  
Bootsfahrt Obere Schleuse  
Zadní Jetřichovice  
Česká silnice  

Varianten:

Hauptweg - Rynartice - Mezní Louka

Variante 1 - Rynartice - Na Tokáni

Variante 2 - Na Tokáni - Mezní Louka 

 

Die Trasse ist angesichts der Länge in zwei Abschnitte mit Übernachtung in einer der Pensionen Na Tokání aufgeteilt. Eine Abkürzung ist nicht möglich. Dafür aber andere Kombinationen, z.B.. von Na Tokání auf derm gelben Weg weiter nach Doubice und mit dem Touristenbus zurück. Diese Strecke ist von Rynartice aus 12 km lang, aber es ist eine andere Trasse mit anderem Ziel. 

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Kategorie: 

  • Zu Fuß

Schwierigkeit: 

  • Für anspruchsvolle Touristen

Höchster Punkt: 

471 m. n. m.

Unterste Punkt: 

261 m. n. m.

Überhöhung: 

926 m

Distanz: 

28 km

Dauer: 

9 hodin / Stunden / hour

Wanderung : 

  • Autofrei

GPX: 

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