Blick auf die Felsen, Blick von den Felsen und Abstieg zur Elbe

  • Zu Fuß
  • Für anspruchsvolle Touristen

Gossdorf-Kohlmühle BAHN – Mittelndorf 5 - Beuthenfall TRAM, BUS 8 – Idagrotte auf dem Frienstein 11 – Aussichtspunkt Wenzelwand – Lehnsteig – Schmilka, Infozentrum – Schmilka, BAHN 16 km

Aus dem Bahnhof Gossdorf Kohlmühle folgt den roten Weg durch der Tal des Flüsschens Sebnitz bis zum Haltepunkt Mittelndorf. Auf den Frienstein begleitet uns die grüne Wegmarkierung. Vorsicht, die zerstörte Brücke über das Flüsschen wird Anfang 2015 erneuert!

Der markierte Weg führt vom Haltepunkt über eine Brücke aufs linke Ufer der Sebnitz und steigt auf dem Trägnerweg durch den Wald zum unbewaldeten Kamm hinauf. Über Wiesen mit Blick auf Unger und Tanečnice (Tanzplan) gehen wir nach Mittelndorf. Die Gemeinde liegt ähnlich wie Altendorf und Lichtenhain auf dem Kamm an der Staatsstraße Bad Schandau – Sebnitz, die dem Verlauf des alten Handelswegs Hohe Straße folgt. Im Ort viele alte Häuser, ein Bauernhof in Fachwerkbauweise ist mit einer erklärenden Tafel versehen. Unser Wanderweg kommt dann an den Südrand von Mittelndorf, wo wir von einem Rastplatz mit Bänken neben einem kleinen Campingplatz einen überraschenden Ausblick auf Affensteine und Schrammsteine genießen können.

Gemeinsam mit dem Panoramaweg geht es dann etwa 1 km über Wiesen ostwärts, wobei sich der Ausblick erweitert (vom Lausitzer Gebirge über den Kleinen und Großen Winterberg bis zu Pfaffenstein, Königstein und Lilienstein).

Dann auf dem nach Süden abfallenden Schaarwändeweg über Wiesen und durch Wald, anschließend im Wald nach rechts auf eine Wiese abbiegen mit prächtigem detailliertem Blick auf Affensteine und Schrammsteine und erneut durch Wald in eine Schlucht, dort über Treppen in das Kirnitzschtal hinab zur ehemaligen Gastwirtschaft Beuthenfall. Hier ist eine Haltestelle der Kirnitzschtalbahn von Bad Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall.

Wir folgen weiter der grünen Markierung, überqueren auf einer Brücke die Kirnitzsch und steigen auf einem breiten Weg durch den Wald hinauf, schließlich über Waldwege zum Fuß der mächtigen Affensteine, die eine mehrere Kilometer lange Wand am Abhang des Großen und Kleinen Winterbergs bilden.

Der Weg beginnt am Ende in die eigentlichen Felsen hinauf zu führen, ein langer Aufstieg auf Holz- und Steintreppen zu einem schmalen horizontalen Pfad Obere Affensteinpromenade, auf dem wir durch den Wald nach einer Weile die Wegkreuzung an einer Quelle erreichen.

Zunächst biegen wir dem Wegweiser folgend zur Idagrotte ab (eigentlich Felsüberhänge mit einem Hohlraum daran). Eine Weile gehen wir auf einem Felssims, wo wir uns an den in den Felsen eingebrachten Griffen festhalten. Wir gehen um einen riesigen Felsvorsprung herum, wo einst die Burg Frienstein stand, und kommen zu dem Raum vor der eigentlichen Höhle. Der überwältigende Blick in die Abgründe unter uns, auf ein Meer aus Wäldern und Felsen, zum Felsmassiv Wildenstein, wo sich das größte Felsentor der Sächsischen Schweiz, der Kuhstall, befindet, auf den Kamm des Unger, zu Tanečnice, Vlčí hora (Wolfsberg) und den Gipfeln der westlichen Sächsischen Schweiz gehört zu den besten Erlebnissen der heutigen Tour und in der Böhmisch-Sächsischen Schweiz überhaupt.

Dann zurück zur Quelle, wo wir die grüne Markierung verlassen, die uns seit Miittelndorf geleitet hat, und begeben uns, den Wegweisern Schrammsteine, Winterberg folgend auf einen guten, aber nicht markierten Weg quer über das bewaldete Plateau zwischen niedrige Felsen und den Wald hinauf zum Nordrand des Plateaus, wo der blau markierte Wanderweg Bad Schandau – Schrammstene – Grosser Winterberg – Zeughaus entlang führt.

Hier lohnt es sich ein paar Meter zum Felsenrand über der Wenzelwand abzubiegen, wo sich ein weiterer monumentaler Blick, diesmal von Norden, auf die mächtigen Felsformationen im Schmilkaer Kessel öffnet, dem großen Felskessel unter uns mit tiefen Wäldern an seinem Grund. Im Hintergrund sehen wir die Böhmische Schweiz und einige Gipfel des Böhmischen Mittelgebirges.

Nach der Rückkehr auf unseren Weg gehen wir auf dem blauen Weg Richtung Großer Winterberg. Wir gehen in östlicher Richtung nicht ganz einen Kilometer auf einem breiten Waldweg. Abzweig nach rechts mit der Aufschrift Lehnsteig. Über diesen Pfad geht es jetzt in süd- südwestlicher Richtung, anfangs ohne Höhenunterschiede, dann durch Felsen und schließlich ziemlich lange auf hölzernen und metallenen Stufen durch eine schöne Schlucht mit Blick auf die umgebenden Felsmassive. Der Pfad mündet unten in den Wurzelweg, auf dem wir schon in Richtung Schmilka weitergehen, bald schon auf einer Asphaltstraße, die bis Schmilka hinunter führt – früher ein Fischerdorf, lebt es heute vom Fremdenverkehr. Rechts ein kleines Informationszentrum des Nationalparks mit einer ständig geöffneten Ausstellung über das Bergsteigen.

Unter dem Zentrum befindet sich ein Kiosk mit Erfrischungen, der abends noch lange geöffnet hat. Durch eine Gasse mit alten Fachwerkhäusern (an Mühle und einer Bäckerei vorbei, die täglich mindestens bis 17 Uhr, am Wochenende bis 18 Uhr geöffnet ist) gehen wir zur Straße Bad Schandau – Hřensko (2km entfernt) hinab und dann zur Fähre über die Elbe, die ununterbrochen bis in die Abendstunden in Betrieb ist. Sie bringt uns ans linke Ufer zum Haltepunkt Schmilka-Hirschmühle, von wo alle 2 Stunden Züge der Nationalparkbahn nach Děčín und in der Gegenrichtung nach Rumburk fahren.

Sehenswürdigkeiten:
Ausblicke auf dem Panoramaweg bei Mittelndorfu
Kirnitzschtalbahn
Lichtenhainer Wasserfall
Frienstein/Idagrotte
Affensteine
Schrammsteine
Grosser Winterberg
Schmilka und seine Sehenswürdigkeiten – Mühle, Fähre

 

Varianten:

Hauptweg - Gossdorf-Kohlmühle BAHN – Mittelndorf 5 - Beuthenfall TRAM, BUS 8 – Idagrotte auf dem Frienstein 11 – Aussichtspunkt Wenzelwand – Lehnsteig – Schmilka, Infozentrum – Schmilka, BAHN 16 km

Variante 1 - Beuthenfall TRAM, BUS – Idagrotte – Lehnsteig – Schmilka BAHN 8 km

 

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Kategorie: 

  • Zu Fuß

Schwierigkeit: 

  • Für anspruchsvolle Touristen

Höchster Punkt: 

469 m. n. m.

Unterste Punkt: 

129 m. n. m.

Überhöhung: 

683 m

Distanz: 

16 km

Dauer: 

6 hodin / Stunden / hour

Wanderung : 

  • Autofrei

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